12 Tipps für blinden- und sehbehindertengerechte Events

Wie können Vorträge, Veranstaltungen, Kongresse und Messen für blinde und sehbehinderte Menschen zugänglicher werden? Hier meine 12 Tipps für mehr Barrierefreiheit, Inklusion und Vielfalt in der Event-Branche.

Tipp 1: Visuelle Inhalte verbalisieren

Visuelles – meist in Form einer PowerPoint-Präsentation – gehört zu einem guten, überzeugenden, dynamischen Vortrag dazu. Fotos, Videos, Diagramme, all dies ist selbstverständlich. Ich als blinder Mensch dagegen muss mich auf das gesprochene Wort verlassen. Inwieweit kann ich das überhaupt? Spätestens wenn Referenten Formulierungen nutzen wie „wie Sie hier sehen“ oder „die Antwort sehen Sie hier“, wird es für mich schwierig. Daher mein erster Tipp: Wenn Sie blinde oder sehbehinderte Menschen im Publikum haben oder auch Menschen mit einer Leseschwäche oder wenn Sie per se barrierefrei vortragen möchten, dann verbalisieren Sie Ihre PowerPoint-Präsentation – mindestens das, was zum Verständnis Ihres Vortrags und zum Nachvollziehen Ihrer Kernaussagen erforderlich ist; denn ich weiß auch, dass manche visuelle Inhalte zu komplex sind, um sie während eines Vortrags bis ins letzte Detail zu beschreiben.

Tipp 2: Unterlagen digital zur Verfügung stellen

Und es macht daher ergänzend immer Sinn – und damit bin ich bei meinem zweiten Tipp -, dass blinde und sehbehinderte Teilnehmer die Möglichkeit erhalten, im Idealfall bereits vor der Veranstaltung, die Präsentation und evtl. verteilte Handouts, Flyer usw. in digitaler Form zu erhalten. Dann können die Teilnehmer dies vor, während oder nach dem Vortrag auch lesen. Mit entsprechender Hilfstechnologie ist das möglich. Sprich: sehbehinderte Menschen nutzen Vergrößerungssoftware. Blinde Menschen nutzen in der Regel eine Screenreader-Software, die es möglich macht, dass eine künstliche Sprachausgabe den Bildschirminhalt vorliest. Außerdem gibt es ein zusätzliches Gerät. Das heißt Braillezeile. Auf ihm wird der Bildschirminhalt zeilenweise in Blindenschrift ausgegeben.

Tipp 3: Websites barrierefrei gestalten

Womit wir bei einem weiteren wichtigen Thema wären, der Anmeldung zu Vorträgen, Kongressen, Messen usw. Wie melden sich sehende Menschen zu Veranstaltungen an, wie informieren sie sich vorab über die Inhalte? Die allermeisten tun dies heutzutage wohl über das Internet. Damit blinde und sehbehinderte Menschen – aber z. B. auch motorisch eingeschränkte Menschen, die keine Mouse bedienen können – das Web eigenständig nutzen können, sind beim Erstellen einer Website die Grundregeln der Barrierefreiheit zu beachten. Zum Beispiel brauchen Grafiken und Schaltflächen einen Alternativtext, der von der Sprachausgabe dann ausgegeben wird. Es braucht eine logische Überschriften-Struktur im HTML der Seite, damit sich mir die Website erschließt usw. Barrierefreie Websites müssen nicht langweilig aussehen, wie immer noch viele glauben. Barrierefreiheit muss aber von Anbeginn – am besten schon bei der Ausschreibung des Projekts – mitgedacht werden. Dann kostet sie auch nur wenig. Wenn Sie zu diesem Thema Beratung brauchen oder Sie Ihre Seite auf Barrierefreiheit testen lassen wollen, können Sie dies zum Beispiel durch den Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg tun lassen, der hierzu eine Beratungsstelle betreibt. Abschließend zu diesem Thema lautet mein dritter Tipp: Gestalten Sie ihre Websites und digitalen Veranstaltungsdokumente so barrierefrei wie möglich.

Tipp 4: Mit sehbehindertengerechter Schrift und Kontrasten arbeiten

Das gilt auch für nichtdigitale Dokumente – also für Flyer, Handouts, Plakate bei Events, aber auch Beschilderung etc. Achten Sie auf kontrastreiche Gestaltung, so dass sich die Schrift klar vom Hintergrund abhebt und somit für sehbehinderte Menschen lesbar ist. Zum Thema Kontraste gibt es z. B. auf der Website des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbands ausführliche Infos. Sehr empfehlen möchte ich in diesem Zusammenhang auch die Seite leserlich.info, auf der Sie praxisnah Anregungen für sehbehindertengerechte Schriftarten erhalten – wichtig gerade für die Erstellung von Broschüren, Flyern, aber auch Websites. Und bei der Beschilderung sollte auch darauf geachtet werden, dass diese nicht zu klein ausfällt, damit sie von sehbehinderten Menschen – aber auch von Senioren mit Augenerkrankungen – gut wahrgenommen werden kann. Mein vierter Tipp lautet also: Arbeiten Sie mit sehbehindertengerechten Schriften, mit Kontrasten und gut lesbarer Beschilderung.

Tipp 5: Dokumente in Blindenschrift übersetzen

Blinde Menschen wie ich haben hiervon erst einmal nichts. Es gibt, wie gesagt, die Möglichkeit, dass schriftliche Dokumente vorab per Mail an die blinden Veranstaltungsbesucher versendet werden. Sie können – und damit sind wir bei Tipp Nr. 5 – aber natürlich auch Übertragungen in Blindenschrift vornehmen lassen. Solche Übertragungsarbeiten werden u. A. von speziellen Blindenschrift-Verlagen und auch von einigen Blinden- und Sehbehindertenvereinen angeboten. Da die Umsetzung je nach Vorlage sehr aufwändig sein kann und die Kosten für Brailledrucker und Blindenschrift-Papier recht hoch sind, entstehen hier in der Regel Zusatzkosten. Wenn das eigene Budget die Kosten nicht deckt, kann es unter Umständen sinnvoll sein, Förderanträge zu stellen, zum Beispiel bei Stiftungen.

Tipp 6: Unterlagen als Audioversion anbieten

Es ist super, wenn Sie Blindenschrift anbieten, auch als sichtbares Signal dafür, dass Sie es mit der Barrierefreiheit wirklich ernst meinen, allerdings muss hier auch gesagt werden, dass ein großteil der blinden Menschen die Blindenschrift nicht beherrscht. Das liegt daran, dass Erblindungen häufig erst im höheren Lebensalter eintreten, aufgrund altersbedingter Augenerkrankungen. Viele der Betroffenen erlernen als Senioren dann die Brailleschrift nicht mehr. Vor diesem Hintergrund ist die Umsetzung der Unterlagen in ein Audioformat eine alternative Option, womit wir bei Tipp 6 sind. Das ist in der Regel sehr viel günstiger als die Übertragung in die Blindenschrift, kann mit etwas Zeit sogar in Eigenregie vorgenommen werden. Wobei es natürlich auch hier professionelle Dienstleister gibt, die zum Beispiel auch Routine darin haben, Grafiken und Bilder zu beschreibben.

Tipp 7: Barrierefreie Veranstaltungsorte wählen

Wir haben bisher sehr viel über Information und Kommunikation gesprochen – im Zusammenhang mit einer Sinnesbehinderung wie Blindheit ein ganz relevantes Thema. Aber auch über Mobilität und über Barrierefreiheit müssen wir im Hinblick auf die Zielgruppe der blinden und sehbehinderten Menschen sprechen. Wie finde ich denn den Veranstaltungsort? Wie finde ich im Kongresszentrum den Saal 3, wie das Herren-WC, wie den Kaffee-Automaten, den Ausstellungsstand von Firma XY? Hier gibt es verschiedene Lösungsansätze, die sich nicht gegenseitig ausschließen, sondern sich vielmehr ergänzen. Tipp 7: Wenn Sie die Wahl haben zwischen einem barrierefreien und einem nichtbarrierefreien Veranstaltungsort, nehmen Sie den ersten. Barrierefreiheit meint hier nicht nur rollstuhlgerechte Rampen, sondern auch ein taktiles und visuelles Leitsystem für blinde und sehbehinderte Menschen, Blindenschriftmarkierungen im Aufzug, eine Stockwerkansage im Fahrstuhl usw.

Tipp 8: Nichtbarrierefreie Räume barrierefrei machen

Nicht immer findet man geeignete barrierefreie Räumlichkeiten. Tipp 8 lautet daher: Ist der Veranstaltungsort nicht barrierefrei, versuchen Sie, ihn barrierefrei zu machen, zum Beispiel indem Sie Treppenstufen kontrastreich markieren. Da tut es manchmal schon ein knallgelber Klebestreifen, den Sie um die erste und die letzte Stufenkante kleben. Das verringert die Sturzgefahr sehr. Ich habe eben taktile Leitstreifen erwähnt. Hier gibt es inzwischen auch Anbieter, die Bodenindikatoren anbieten, die flexibel aufgeklebt werden können.

Tipp 9: Wegbeschreibungen in Textform erstellen

Des Weiteren – und das ist Tipp 9 – ist es hilfreich, wenn Infos zum Veranstaltungsort und Wegbeschreibungen in Textform vorab zur Verfügung gestellt werden, z. B. im Internet. Idealerweise erstellen Sie diese Texte zusammen mit blinden und sehbehinderten Menschen, da diese als Experten in eigener Sache am besten beurteilen können, worauf es bei diesen Beschreibungen ankommt und welche Infos für uns relevant sind.

Tipp 10: Sehende Begleitung ermöglichen

Selbst wenn es Leitstreifen und Wegbeschreibungen gibt, kann die Orientierung in großen, weiten Räumlichkeiten oder auf offenem Gelände sehr schwierig sein, gerade für blinde und sehbehinderte Menschen, die vielleicht noch nicht so lang behindert sind, die vielleicht nicht so mobil sind. Hier ist – das ist Tipp 10 – sehende Begleitung sehr entlastend. Das kann Personal vonseiten des Veranstalters sein, das am besten eine kurze Schulung im Umgang mit blinden und sehbehinderten Menschen erhalten hat. Oder man sucht externe Helfer zu diesem Zweck. Manche Betroffene haben vielleicht auch gern eine eigene Vertrauensperson dabei. Daher sollte auch dies ermöglicht werden, z. B. über Freikarten für Begleitpersonen von Menschen mit einem Merkzeichen B (= Begleitperson) im Schwerbehindertenausweis.

Tipp 11: Mehr Vielfalt auf dem Podium ermöglichen

Bisher habe ich den Fokus auf blinde und sehbehinderte Menschen als Zielgruppe von Veranstaltungen gerichtet. Aber selbstverständlich gehört zu diesem Themenkomplex auch, dass Menschen mit einer Behinderung viel zu selten auf dem Podium, in Organisationsteams, ja ganz grundlegend, als Mitarbeiter in der Eventbranche vertreten sind. Wenn man bedenkt, dass 9,3% der Bevölkerung, also 7,6 Mio. Menschen in Deutschland schwerbehindert sind, dann wird das Missverhältnis noch klarer. Blind sind übrigens rund 150.000, sehbehindert rund 1,2 Mio. Menschen hierzulande. Vor diesem Hintergrund lautet mein Tipp 11: Sorgen Sie für mehr Vielfalt in Ihren Teams, auf Ihren Podien!

Tipp 12: Einfach mal anfangen

Und schließlich der vielleicht wichtigste Tipp: Fangen Sie einfach mal an! Sie müssen nicht gleich alle Tipps perfekt umsetzen. Sie sollten aber anfangen. Anfangen, weil Sie damit neue Zielgruppen erreichen. Anfangen, weil Inklusion gemäß UN-Behindertenrechtskonvention ein Menschenrecht ist. Und anfangen, weil Inklusion und Vielfalt Spaß machen und Freude bereiten. Nicht nur für Menschen mit einer Behinderung, sondern auch für Menschen ohne Behinderung ist Vielfalt eine absolute Bereicherung. Das Engagement für Barrierefreiheit und Inklusion verlangt zwar Beharrlichkeit, Geduld und auch Renitenz. Es lohnt sich aber, weil nur eine inklusive Gesellschaft eine nachhaltige Gesellschaft sein kann, an der alle Menschen teilhaben und von der alle profitieren.

Theater inklusiv: 10 Jahre Blinde Passagiere

Am Dienstag dieser Woche (30. Oktober 2018) haben wir gefeiert. Zehn Jahre Theater-Ensemble „Blinde Passagiere“. Aktuelle und ehemalige Schauspielerinnen und Schauspieler, Musiker und Weggefährten kamen zusammen, an den Ort, an dem alles begann, in die Kulturbühne Bugenhagen – heute: Die BURG, Theater am Biedermannplatz.

Es war bereits im Dezember 2007. Damals saß ich erstmals mit Jörn Waßmund zusammen. Der Theater-Pädagoge und Regisseur hatte sich mit einer Idee an den Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg (BSVH) gewandt. Er wollte das Thema „Blind / Sehend“, „Sehen oder Nichtsehen“ auf der Bühne verarbeiten. Auch sprach er davon, dass blinde und sehende Menschen, Profis und Laien gemeinsam Theater spielen sollten. Mehr stand zu jener Zeit noch nicht fest.

Ich war zu jener Zeit im BSVH ganz frisch verantwortlich für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Jörn – beziehungsweise Herr Waßmund, wir haben uns ein halbes Jahr lang gesiezt – und ich brainstormten, fragten uns, wie Theater-Arbeit mit blinden und sehbehinderten Menschen gestaltet sein müsste, fragten uns, ob wir überhaupt Betroffene finden, die das Abenteuer eingehen würden. So unterstützte ich die Suche nach blinden und sehbehinderten Interessierten. Und ich war auch beim ersten Treffen in der Kulturbühne dabei. Aber ich entschied mich dagegen, selbst mitzuspielen. Neben Arbeit und Weiterbildung erschien mir der Aufwand zu hoch. Jörn und ich standen zwar weiter im Austausch, z. B. als es darum ging, die Aufführungen zu bewerben. Aber dass ich am Ende doch im ersten Stück mitspielen sollte, hatte ich mir nicht träumen lassen.

Es war der 22. August 2008, weniger als vier Wochen vor der Premiere, als ich eine E-Mail bekam, im Anhang das komplette Stück als Word-Datei. In der Mail hieß es:

„Da der Text jetzt erst so spät kommt, erwarte ich nicht, daß Du schon alles kannst. Schau rein, so weit Du kommst, alles weitere ergibt sich dann. Montag abend (Treffen um 17:15 Uhr) machen wir einen Durchlauf mit fast allen Szenen. Dann bekommst Du einen guten Gesamteindruck. Wir denken, daß Du recht flott reinkommst.“

Ein blinder Teilnehmer war kurzfristig ausgestiegen, Ersatz musste her. Und ich war neugierig. Vielleicht war das ja auch ein Wink des Schicksals, dass ich eine zweite Chance bekam. Und schließlich wären es ja auch nur vier Wochen, dachte ich. Nun sind es zehn Jahre geworden.

So begann mein Theater-Crashkurs: Text lernen, das Bewegen als blinder Mensch auf einer Bühne, ganz viele neue Menschen und Eindrücke, etliche Proben in kürzester Zeit, Nervosität, Lampenfieber; und am 18. September 2008 die Premiere in der Kulturbühne, die Feststellung, dass das Stück funktionierte. Das Publikum lachte an den richtigen Stellen, in ernsten Szenen wurde es ganz still, am Schluss der große Applaus. Da waren wir ganz schön stolz.

Zehn Jahre ist das nun her, und ich denke immer noch gern an diese Zeit zurück, nicht zuletzt weil es mir eine der Schauspielerinnen damals sehr angetan hatte, die bezaubernde Anna mit ihrer wunderschönen Stimme und ihrem besonderen Humor, mit der ich seither durch das Leben gehen darf. Dieses große Glück verdanke ich dem Theater!

Und ich bin dankbar für zehn Jahre, die lehrreich waren, lustig, anregend, manchmal auch chaotisch und nervenaufreibend, am Ende aber erfolgreich. Ich habe es Dienstag bei unserer Jubiläumsfeier gesagt, möchte es hier aber wiederholen: Ich bedanke mich bei allen, die auf und hinter der Bühne zum Gelingen beigetragen haben, bei allen finanziellen und ideellen Unterstützerinnen und Unterstützern, bei meinen ehemaligen und heutigen Ensemble-Kolleginnen und Ensemble-Kollegen! Und danke an Jörn Waßmund, für seinen Einsatz, für seinen Mut zu einem inklusiven Theater-Projekt, in einer Zeit, in der Inklusion noch nicht in aller Munde war, für seine Beharrlichkeit, die erheblich dazu beigetragen hat, dass es die Blinden Passagiere immer noch gibt, für seinen Erfindungsreichtum und seine Kreativität und für die gute Zusammenarbeit!

Wie man erfolgreich Leser vergrault: Deutschland und barrierefreies Lesen

reisswolfblog

Hallo, liebe Leserinnen und Leser,

wenn eine Literaturkritikerin die Leserinnen und Leser in Deutschland unterschwellig beleidigt – wie in meinem gestrigen Beitrag zu lesen war -, dann ist das eine Sache. Dass der aufmerksame Beobachter derzeit betrachten kann, dass es Gruppen von Lesern gibt, denen von staatlicher Seite Knüppel zwischen die Beine geworfen werden, wenn es um den Zugang zu Literatur geht, ist nochmal eine ganz andere.

Reden wir also mal über die Marrakesch-Richtlinie. Die was? Die Marrakesch-Richtlinie! Ohne mit Gesetzestexten, Paragrafen und Fachchinesisch um mich zu werfen, versuche ich den Inhalt der Richtlinie mal vereinfachend runterzubrechen:

Die Marrakesch-Richtlinie sieht vor, lese- oder sehbehinderten Menschen den Zugang zur Literatur zu vereinfachen bzw. überhaupt erst zu ermöglichen. So soll es (Blinden-)Bibliotheken beispielsweise ermöglicht werden, Hörbuch- oder Brailleschriftausgaben von Büchern zu erstellen – das Ganze, ohne den Urheber befragen zu müssen – und diese dann lese- oder sehbehinderten Menschen zur Verfügung zu stellen. Angesichts…

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SoVD-Interview: Barrierefreiheit im Norden

Wie weit sind wir in Sachen Barrierefreiheit im Norden? Und was bedeutet Barrierefreiheit eigentlich für blinde und sehbehinderte Menschen? Der Sozialverband Schleswig-Holstein hat mich ausführlich zu diesen und anderen Fragen interviewt. Das Ergebnis findet Ihr auf der SoVD-Website unter folgendem Link: „E-Autos müssen lauter gemacht werden!“ – Heiko Kunert im Gespräch über Barrierefreiheit in Norddeutschland