Mini-Cebit für Blinde und Sehbehinderte

Noch drei Wochen: dann ist Mini-Cebit. Die Messe im Louis-Braille-Center dreht sich rund um elektronische Hilfsmittel für Blinde und Sehbehinderte. Und es ist wirklich erstaunlich, was es alles gibt: mit RFID-Chips gespickte Stadt-Pläne, die ertastet werden können. Tippt man mit einer Art Stift auf einen bestimmten Punkt, bekommt man angesagt, welche Straße oder welches Bauwerk hier ist. Tippt man nochmal, gibt es akustische Hintergrund-Infos z. B. zum Rathaus oder einer Kirche. Mehr Eigenständigkeit verspricht auch eine Software, die es ermöglicht, mit dem Handy Texte – z. B. Speisekarten – zu fotografieren und sie sich dann von einer synthetischen Sprachausgabe sofort vorlesen zu lassen. Ein weiteres Highlight auf der Mini-Cebit: sprechende Apple-Rechner – bisher sprechen nur Windows-PC’s wirklich zuverlässig und umfassend.

Dann versuch ich mal, unsere Messe in den Veranstaltungskalendern der Zeitungen und Radiostationen unterzubringen. Termine sind der 5. Juni (14.00-20.00 Uhr) und 6. Juni (9.00-16.00 Uhr). Das Louis-Braille-Center des Blinden- und Sehbehindertenvereins ist im Holsteinischen Kamp 26, in der Nähe der U2 Hamburger Straße. Es stellen rund 25 Aussteller aus ganz Deutschland aus. Die Mini-Cebit findet anlässlich des Sehbehindertentages statt.

Alle Infos (incl. Ausstellerliste): http://www.bsvh.org/news/51/37/

Autor: Heiko Kunert

Heiko Kunert (40) ist Geschäftsführer des Blinden- und Sehbehindertenvereins Hamburg und ist selbst blind.

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