Facebook wird immer beliebter – auch unter sehbehinderten und blinden Menschen. Aber wie zugänglich ist das soziale Netzwerk eigentlich? Ist es barrierefrei nutzbar? Welche Hürden gibt es, und wie kann man sie umgehen? In einem Gastbeitrag im Blog der Agentur Schwindt-PR beantworte ich diese Fragen. Mein Dank gilt Annette Schwindt für das Veröffentlichen meines Posts!
Autor: Heiko Kunert
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Kurz und gut (1): Protokolle
Die geneigte Blind-PR-Leserschaft wird wissen, dass ich ein Twitter-Freund bin. Twitter ermöglicht Austausch, bietet die aktuellsten Infos und bringt mich zum Lachen. Twitters Segen ist zugleich ein Fluch. Viele Tweets gehen im endlosen, breiten Strom der Kurznachrichten unter. Sie bleiben unreflektiert, undiskutiert, unangeklickt. Im Rahmen meiner bescheidenen Möglichkeiten möchte ich zukünftig einige Twitter-Perlen in meinem Blog ehren, anpreisen, zur Debatte stellen.
Ich gebe zu, dass Udo Vetter die Werbung hier nicht nötig hat. Der Strafverteidiger und Lawblogger gehört mit seinen rund 25.000 Followern zu den Alpha-Zwitscherern in Deutschland. Hier nun sein Kommentar zum Brüderle-BDI-Skandal der vergangenen Woche:
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Politisch inkorrekt?: Du blinder Schiri!
„Du blinder Schiri, Du“ schrie es unmittelbar neben mir Am Sonntag im Block nach einer weiteren merkwürdigen Entscheidung von Schiri Kinhöfer. Und direkt danach fragte der Rufer den Nebenmann leise: „Ist das eigentlich schon politisch inkorrekt oder darf man das noch sagen?“ Antwort: „Ich glaub, das geht gerade noch so durch.“
Diese Begebenheit schildert Jekylla im Santapauli-Blog. Sie bat mich um meine Meinung. Ist der Ausruf „blinder Schiri“ politisch inkorrekt? Meine Antwort finden Sie in Jekyllas Post.
Einige Reaktionen zum Thema habe ich via Twitter erhalten:
http://twitter.com/Idefix3721/status/48348837584183296
http://twitter.com/domingos2/status/48441524932968448
Mich interessiert auch Ihre Meinung. Hinterlassen Sie gern einen Kommentar zum Thema.