Hilfsmittel für Blinde: Die sehende Perspektive in den Medien

Hilfsmittel und Apps für blinde Menschen gibt es mittlerweile viele. Die Berichterstattung über sie fällt jedoch häufig unkritisch und überschwänglich aus. Bei Leidmedien.de habe ich mich an einer Einordnung versucht. Hier geht es zu meinem Artikel „Gadgets lassen Blinde nicht wieder sehen“.

Journalismus inklusiv: Freundliche Übernahme bei der taz

Menschen mit Behinderung sind im deutschen Journalismus unterrepräsentiert. Umso erfreulicher ist die Aktion der Tageszeitung taz, die am 2. Dezember 2016 eine komplette Ausgabe von Autorinnen und Autoren mit Behinderung schreiben ließ. Behinderte Fotografen lieferten das Bildmaterial. Die „freundliche Übernahme“ fand anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderung statt und ist für den hiesigen Journalismus ein bedeutsames Signal für mehr Teilhabe auch am Medienbetrieb. Hoffentlich wird es zukünftig selbstverständlicher, dass Menschen mit Behinderung In Redaktionen und als freie Journalisten tätig sind – und das nicht nur als Autoren fürs Thema Behinderung.

Ich selbst durfte zur taz.mit Behinderung fünf Artikel beitragen: Sie befassten sich mit der Auswirkung einer Sehbehinderung auf die Angehörigen der Betroffenen, mit der mangelhaften Versorgung mit Blindenschriftbüchern, mit dem Fehlen von Barrierefreiheit im Web, mit Barrieren in Arztpraxen und mit ungewollten Berührungen im Alltag.

Herzlichen Dank an Leidmedien.de und die taz für dieses großartige Projekt!

Behinderung in den Medien: Workshop beim NDR

Wie werden Menschen mit Behinderung in den Medien dargestellt? Welche Vorurteile haben Einfluss auf Berichterstattung und fiktionale Formate? Und wie sollte die Darstellung sein? All diesen Fragen widmete sich ein Workshop beim NDR. Raul Krauthausen und Lilian Masuhr von Leidmedien.de und ich haben Positiv- und Negativbeispiele vorgestellt und mit den Workshop-Teilnehmern diskutiert. Infos und Stimmen zum Tag finden Sie auf bsvh.org und auf ndr.de.

Facebook und Twitter: Tools für Barrierefreiheit im Web

Wenn blinde Menschen soziale Medien wie Twitter und Facebook nutzen, stoßen sie hierbei immer wieder auf Barrieren. Es gibt aber auch positive Entwicklungen. Meinen Beitrag über aktuelle Tools für mehr Barrierefreiheit im Netz finden Sie auf leidmedien.de.